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Düsseldorf, Philipshalle, 01.11.2005 (Quelle: rp-online.de)

6.000 Fans feierten "Oasis" in Düsseldorf

Düsseldorf (rpo). Nur zu drei Konzerten in ganz Deutschland haben sich die Brit-Popper von Oasis im Rahmen ihrer Welttournee überreden lassen. Am Dienstagabend stand der letzte deutsche Auftritt an: Noel, Liam & Co. traten vor 6.000 begeisterten Fans in der Düsseldorfer Philipshalle auf.

"Oasis" war verschwunden. Und die Bühne leer. Sollte es etwa keine Zugabe geben? Die Fans forderten lautstark und minutenlang mit "Zugabe"-Rufen und "Oasis"-Sprechchören die Rückkehr der Kultband auf die bunt beleuchtete Bühne. Zuvor hatte "Oasis" gut eine Stunde lang einem frenetisch jubelnden Publikum mit ihren größten Hits kräftig eingeheizt.

Dann kommt die Gruppe um die Kult-Brüder Liam und Noel Gallagher doch noch einmal für einen Nachschlag zurück. Die Masse tobt. "Don't look back in anger" krächzt Noel Gallagher in sein Mikrofon und die Halle bebt endgültig. Die Show erlebt ihr großes Finale, und alle singen mit.

"Sie sind einfach genial", schwärmt Martin und reißt die Arme zusammen mit Tausenden anderen jubelnd in die Höhe. Der 26-Jährige ist eigens aus München angereist, um "Oasis" live zu erleben. Die britische Band gibt am Abend von Allerheiligen ihr einziges Konzert in NRW im Rahmen ihrer Welttournee "Better believe the Truth". Zuvor waren in Deutschland nur Hamburg und Frankfurt am Main in den Hörgenuss gekommen.

Was macht die Band so einzigartig? "Die ziehen ihren Stil durch und machen sich nichts daraus, was andere sagen", erklärt der Münchener Student, wohl in auch in Anspielung auf die permanente Fehde unter den Gallagher-Brüdern und dem anderen Kult-Star der Insel, Robbie Williams.

Schon die Vorband "The Coral" hatte das Publikum gut auf den Rock-Abend eingestimmt. Manche tanzten sich warm, andere standen mit Bierdose und Freunden kopfnickend herum und hörten zu.

Als dann "Oasis" erscheint, ist das Hallenfoyer mit seinen Bierbuden im kürzester Zeit wie leer gefegt. Bombastisch laut dringt der Brit-Pop durch die gigantischen Boxen, und bunte Lichter verzaubern die Tanzenden.

"Beste englische Band"

Das neue Album "Don't Believe The Truth" findet großen Gefallen beim Publikum. Das aktuelle Stück "Importance of Being Idle" ist vielen Fans schon bestens bekannt, und alle stimmen im Chor mit ein.

Bald gibt die Band ihre größten Hits zum Besten, und die Menge ist vollends aus dem Häuschen. Songs wie "Champagne Supernova", "Morning Glory" oder "Wonderwall" reißen auch die letzten Sitzenden auf den Tribünenplätzen in die Höhe.

David ist mit seinen Kollegen aus Gütersloh angereist. Die Engländer sind in Westfalen stationiert und leisten dort ihren Militärdienst ab, wie der 20-Jährige erzählt. Für ihn und seine Freunde sei "Oasis" ganz klar die beste englische Band. "Und wir sind selbst aus England, also kein Wunder, dass wir hier sind", lacht David.

Monika tanzt etwas außerhalb des feiernden Pulks vor allem jugendlicher Fans. "Ich bin ja nicht mehr die Jüngste", lacht die 45-jährige Düsseldorferin. Eine Teenager-Band sei "Oasis" aber keinesfalls, eher etwas für alle Junggebliebenen. "Ich steh' auf die Jungs", grinst Monika und fügt hinzu: "Vor allem auf ihre schmutzige Musik und die Texte".

Düsseldorf, Philipshalle, 01.11.2005 (Quelle: rp-online.de)


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